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11
November
#4
Läuft das so? Dass man sich wegen einer Person, die man kaum kennt, fühlt, als hätte man einen Teil von sich verloren? Ist dann irgendwann überhaupt noch was da, wenn jeder, der geht, etwas von mir mitnimmt?
Ich kann mich nicht bewegen. Alles um mich herum zerfällt, alles geht so schnell und ich stehe als stiller Beobachter neben meinem Leben. Ich habe gar nicht richtig Teil daran. Geht dieses Gefühl irgendwann weg? Ich müsste im Moment so viel tun, aber ich schiebe es auf um, ja, was eigentlich zu tun? Paralysiert Löcher in die Luft zu starren? Ich würde so gern wieder zurück gehen, nur scheinen weder Menschen noch das Leben zweite Chancen zu verteilen. Ich möchte raus aus meiner Haut, mich bewegen, aber irgendwas hält mich fest. Ich habe nie verstanden, warum Menschen sich Umarmungen wünschen, wenn sie traurig sind. Ich bin dann lieber allein und mache das, was auch immer es ist, mit mir selbst aus. Nur heute... Ich kann das jetzt nachvollziehen. Sich für einen Moment keine Sorgen machen zu müssen. Sich sicher zu fühlen. Das hätte ich wirklich gern. Möchte mich jemand umarmen kommen?
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